Heißes Wasser mit Kräutern, Blütenextrakten oder getrockneten Blättern – das ist Tee. Mehr nicht und doch so unglaublich vielfältig. Tee gehört zu den wohl facettenreichsten Getränken, die unseren Körper – je nach Inhaltsstoff – vitalisieren, beruhigen und reinigen können; um nur einen der Vorzüge zu nennen, die bestimmte Teesorten für unsere Gesundheit haben können.

Tee löscht unseren Durst, hilft bei Erkältungssymptomen, kann uns den Stress nehmen und uns dabei helfen, ruhiger einzuschlafen. Er fördert die Verdauung und macht uns wach. Doch welcher Tee hilft bei was? Welcher Tee hat besonders vielfältige heilende Wirkung?

Der Klassiker: Kamillen-Tee

Ein heißes Kamillen-Teechen für jedes Wehwehchen. Besser kann der Klassiker unter den Teesorten mit heilender Wirkung nicht auf den Punkt gebracht werden. Wer zum Kamillen-Teebeutel greift, dem geht es meistens nicht gut. In den wenigsten Fällen wird der Tee aus purer Freude und für den Geschmack getrunken; obwohl so übel schmecken die getrockneten Knospen und Blütenblätter der Echten Kamille gar nicht.
Kamillen-Tee wirkt bei Erkältungen und Schnupfen, aber auch bei Bauchschmerzen, Koliken und Blähbauch. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum hilft das Gurgeln und Trinken einer warmen Tasse Kamillentees. Selbst zur äußerlichen Anwendung kann ein wahrer Beutel Kamillentee verwendet werden. Denn die heilenden Substanzen wirken antiseptisch, antibakteriell und helfen bei der Wundheilung. Ein Dampfbad für eine freiere Nase bei Erkältung und Schnupfen ist mit heißem Kamille-Wasser ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Weniger bekannt und doch charmant: Der Lindenblütentee

Lindenblüten schmeckt einfach lecker. Besonders kalt löscht er den Durst. Dass die Blüten der Linde aber auch heilende Wirkung haben, ist den Wenigsten bekannt. Eine wirklich heiße Tasse Lindenblütentee hilft bei Fieber. Denn der Tee hat schweißtreibende Wirkung hilft das Fieber im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Körper zu schwitzen. Auch bei Krampfzuständen wirkt eine warme Tasse Lindenblütentee krampflösend und entspannend. Deswegen wird er – ähnlich wie Baldrian-Tee – auch gerne zur Beruhigung und gegen Nervosität eingesetzt. Auch bei fehlendem Appetit kann eine Tasse Lindenblütentee – warm oder kalt – helfen eben diesen wieder anzukurbeln.

Regional bekannt: Der Hagebutten-Tee

Hagebutte wird selten als reiner Tee getrunken. Vielmehr befinden sich die zerkleinerten und getrockneten Früchte des regional wachsenden Strauches in zahlreichen Teemischungen. Denn sie sind wahre Vitamin-C-Lieferanten. Deswegen tut eine Tasse puren Hagebutten-Tees dem Körper auch so gut. Er belebt Geist und müde Glieder. Durch die hohe Dosis an Vitamin C erhält der Körper einen ordentlichen Boost zur Steigerung der Abwehrkräfte und wirkt gleichzeitig belebend. Ebenfalls hilft Hagebutten-Tee zum Durchspülen der Harnwege und Nieren. Auch eine verdauungsfördernde und fiebersenkende Wirkung wird dem Hagebutten-Tee nachgesagt.

Pilze als Tee

Ungewöhnlich, aber wirksam. Besonders ein Tee aus getrocknetem Reishi-Pilz, der als Vital-Pilz sich in der japanischen wie chinesischen Medizin einen Namen gemacht hat, ist in seiner heilenden Wirkung nicht zu unterschätzen. Die heilenden Wirkungen von Reishi sind so umfangreich, dass er auch gerne als Pilz der Unsterblichkeit bezeichnet wird. Das liegt an einer seiner Hauptwirkungen: er soll den Alterungsprozess verlangsamen. Als weitere Wirkung wird ihm nachgesagt, dass er tumorhemmenden Effekt hat.

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