Wenn die Leidenden seit längerem eine Gehbehinderung haben, ist nicht unbedingt damit gesagt, dass sie sich auf dem Markt der Unterstützungsmöglichkeiten gut auskennen. Noch unwahrscheinlicher wird es, wenn sie erst vor seit kurzem eine Bewegungseinschränkung erlitten haben. Dann ist der Umstand der Bewegungseinschränkungen für sie völlig neu. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die nachstehenden Ausführungen, welche Ideen und Hilfen vorhanden sind.

Beratung steht ganz vorne an

Zunächst ist es wichtig, dass sich der Gehbehinderte erstmals richtig beraten lässt. Ihm sollte dabei klar von einem Fachmann dargelegt werden, welche Möglichkeiten er für eine verbesserte Mobilität erhalten kann. Das gilt für die Wohnung aber auch außerhalb, wenn er beispielsweise spazieren oder einkaufen geht. Ein gutes Beispiel für eine intensive Beratung stellt das Sanitätshaus Menden dar. Die Mitarbeiter nehmen sich dort Zeit für ihre Klientinnen und zeigen möglichst auch direkt die Utensilien. Dann können sie diese vor Ort im Sanitätshaus Menden zunächst ausprobieren. Gefallen ihnen diese nicht oder möchten noch Alternativen testen, ist das ebenfalls möglich.

Unterstützung für die Mobilität außerhalb der Wohnung

Gerade die Mobilität außerhalb ist wichtig, damit der Gehbehinderte noch weitestgehend selbstständig Besorgungen und Erledigungen machen kann. Das tut ihm seelisch gut. Eigentlich für jeden Grad der Behinderung gibt es eine entsprechende Gehhilfe. Das fängt von einem oder zwei Stöcken an, geht zu einem Rollator und anschließend zum Rollstuhl über. Dieser kann manuell oder auch voll-elektrisch sein. Wichtig sind dabei weitere Zusätze, die er beispielsweise bei typischen Einkaufssituationen braucht. Beim Rollator oder Rollstuhl sollte möglichst ein Korb mitgeliefert werden, in dem der Gehbehinderte seine Einkäufe hineinlegen und an das Vehikel festmachen kann.

Unterstützung für die Mobilität innerhalb der Wohnung

Innerhalb der Wohnung sind ebenfalls Veränderungen zu vollziehen, die das Leben deutlich erleichtern können. Ist der Wohnende dort in einem Haus mit mehreren Stöcken, kann er sich einen Treppenlift installieren lassen. Sie sind ebenfalls in diversen Ausführungen vorhanden. So gibt es den klassischen Sitztreppenlift, wenn er noch ohne Rollstuhl auskommt. Hat er hingegen bereits einen, kann er sich die Lifte als Plattform einbauen lassen, mit denen er komplett im Rollstuhl zum anderen Stockwerk kommt.
Im besonderen Visier ist auch das Bad. Gerade das sollte behindertengerecht umgestaltet werden. Eine Badewanne, die an der Seite zum Einstieg geöffnet werden kann, ist ein Beispiel. Ansonsten ist die Dusche so umzuwandeln, dass sie auf den flachen Fliesen angelegt wird. Dann hat der Gehbehinderte keine Stufe mehr, die er erst erklimmen muss. Solche Duschen oder die genannte Badewanne sind deswegen sehr auf Behinderte ausgerichtet, damit sie nicht stürzen können. Zusätzlich ist immer an Wandhalterungen zu denken, die seitlich an der Dusche oder auch Toilette angebracht sein sollten. Steht der Gehbehinderte auf, kann er sich sichernd an diesen festhalten.
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