Die Hochzeit ist ein einschneidendes Ereignis im Leben. Umso wichtiger ist, dass sie vorher gut durchdacht wurde. Eine Hochzeit in den Bergen birgt zusätzlich noch einige Kniffe, die beachtet werden müssen, damit aus dem schönsten Tag im Leben kein Trauertag wird. Berge sind nicht zu unterschätzen. Sie verbergen Gefahren und unvorhersehbare Ereignisse, denen man mit Respekt und Ehrfurcht entgegentreten muss. Tut man dies nicht, kann es passieren, dass die Berge den Plänen eines Jeden einen Strich durch die Rechnung machen.

Der Blick durch die Zeit

Wer schon einmal die Berge gesehen und auf ihnen gegangen ist, weiß, dass das tiefe Raunen, das aus dem Bergesinneren dringt, die Welt in ein anderes Licht taucht. Hier sieht Man Gestein und Natur noch unberührt. Eine tiefere Liebesbezeugung ist wohl kaum möglich. Wer den Gang auf den Berg wagt, der wagt einen Blick in die Vergangenheit. Hier treffen sich Gesteinsschichten von tausenden von Jahren, die sich zum Himmel emporstrecken und das Gesicht der Erde formen. Wer also hier heiratet, der bezeugt seine Liebe auf den Konturen unseres Planeten.

Shooting am Bergsee
Ein Shooting am Bergsee – Atemberaubende Erinnerungen!

Das Wetter beachten und trittfest sein

Auf einem Berg sind zwei Dinge besonders zu beachten – das Wetter und die Trittfestigkeit. In hohen Gebieten, wo Felskluften auf scharfkantiges Geröll treffen, ist das Wetter besonders launisch. Die Wetterwarnungen der Bergwacht sollten nicht missachtet werden. Jederzeit kann sich das Wetter um 180 Grad drehen. Vorhersagen sind nur kurzfristig möglich. Deshalb ist immer auch schlechtes Wetter miteinzuplanen. Denn hier gilt – besser vorbereitet, als später im Regen stehen. Das Wo, Wann und Wie sollte also wetterfest sein. Außerdem sollte man trittfest sein, bevor man einen Berg besteigt. Hierfür gibt es spezielle Kurse. Ein Hubschrauber oder eine Seilbahn ersetzen diesen Schritt nicht, denn im Notfall kann Trittfestigkeit Lebens rettend sein.

Die Mode für den Berg

Wer in den Bergen heiratet, muss sich Gedanken über die Brautmode machen. Denn hier sind Brautkleider von Nöten, welche die Trittfestigkeit nicht beeinträchtigen. Festes Schuhwerk sowie kürzere Brautmode können dem schon Abhilfe schaffen. Dieser Kompromiss kürzerer Brautkleider ist eine Ode an den Berg. Denn wer in das Gesicht seiner Gefahren blickt, braucht eine passende Kleidung dafür. Hier muss sich jeder fragen, ob Schönheit vor dem eigenen Leben steht. Es gibt natürlich auch Orte in den Bergen, an denen diese Sicherheitsfragen nicht so sehr im Vordergrund stehen. Das hängt immer davon ab, wie sehr man in den natürlichen und unberührten Raum der Berglandschaften vordringen will.