Kommentar der Woche

JUNI 2009

 

Liebe Freunde,

Zum Nachdenken...

Gerne lese ich Eure kritischen Abhandlungen einer Politik, die schon lange nicht mehr für unser Wohl arbeitet.

Ich möchte auch nicht als „super gscheit“ gehandelt werden, denn mit meinem Hausverstand bin ich für meine Begriffe weit gekommen – es reicht allemal. Für mich steht fest, dass die reale Welt eine andere ist als jene, über die wir gelegentlich reden, nämlich jene, die viele von uns

1)    nicht sehen können oder

2)    nicht sehen wollen.

 

Diese Situation hat sich über lange Zeit entwickelt, und der ursprüngliche Plan befindet sich zurzeit praktisch am Ziel seiner Träume. Ich möchte nicht sagen, es ist eine Verschwörung, sondern viel mehr eine Gier, die sich ein System zurechtgelegt hat, zu dem halt nur Privilegierte Zugang haben. Da gibt es Spielregeln, wer die befolgt, ist mit dabei, wer nicht, fliegt raus und wird dafür geprügelt.

Unsere Situation unterscheidet sich zu deren, dass wir nur noch geprügelt werden. Offensichtlich schreien wir danach, weil wir immer dieselben A….löcher wieder in die Politik hinein wählen und uns sogar freuen über das, was wir verhindert oder sogar erreicht haben.

 

Wir sind nicht zur Politik erzogen worden, gilt als Entschuldigung, und schon gar nicht zur lebendigen Demokratie. Die Diktatur hat man uns anderweitig ausgetrieben, somit bleibt für uns Menschen nur noch eine politische Nebenrolle, nämlich, wir dürfen jammern - Ende nie.

 

Wir sollten schon lange wissen, dass praktisch alle Strukturen politischer, gesellschaftlicher ja selbst kultureller (einschl. Kunst) aber auch das Pressewesen, auch wenn es sich teils patriotisch präsentiert, plus unsere „Staatskirche“ UNTERWANDERT sind.

Zu viele unserer lieben Mitbürger suchen nur ihr privates Heil; wenn sich das einstellt, wird es plötzlich still. Man könnte eine Maus schreien hören. Dennoch meine Wertschätzung für all jene, die nach wie vor an der Front kämpfen.

 

Schnitt -  Nachdem alles kaputtgebombt war, benötigte man die verbliebene potente Arbeitskraft, unsere Väter und die folgende Generation, um deren Ziele zu verwirklichen, die über lange Strecken, ob unserer Bescheidenheit auch unsere eigenen Träume waren, nur kleiner.

Das Glück war auch den Anderen hold, indem wir, die Gebrauchten, politisch naiv und primitiv agierten. Es ist uns entgangen, dass andere uns schon lange als willige und brauchbare Idioten sahen, denen wir sogar deren Überheblichkeit nachgesehen haben und noch immer tun.  Ab nächstes Jahr ist die Summe der Zinszahlungen der dickste Posten im Budget, das ist systembedingt – aber eben auch geplant, auch von den Anderen. Preisfrage, wer diese Rechnung bezahlen darf! Es kommt die Zeit des Geben/Abgeben müssen. Der Preis ist wahrscheinlich der Preis unserer bis heute verbliebenen Restfreiheit und Restdemokratie. Für die Schulden, die wir nie mehr bezahlen können, tauschen wir das Diktat aus Brüssel ein, plus alles, was wir bislang verhindern konnten wie, Genmanipulation, Monsanto, Sterbehilfe, Atomstrom, Gender Mainstreaming, Lebensmittel, die keine mehr sind, ja und was halt so alles passieren kann in einer Diktatur. Mit einer (1) Million Unterschriften dürfen wir ein Volksbegehren beantragen, das ist eine Frechheit. Die Auserwählten werden sich über unsere Kränkungen amüsieren, und wenn wir zu lästig werden, gibt es Guantanamo oder ähnliches, – im Besitz vom Verfechter der Demokratie und Freiheit, ein Hoch auf die USA und seine Trabanten!  

   

Liebe Freunde. Das ist keine Aschermittwochrede, eher eine Karfreitagstimmung. Aber was sag ich – Christentum ist ein Auslaufmodell. Wer braucht denn heute Religion oder Kirche ? Unser Glück liegt wahrscheinlich eh beim Islam – wenn der bei uns erst „den Fuss gscheit in der Tür hat, dann wird das Spiel anders laufen,“ weil „die sand hoart und die redn nicht nur, die dand a wos, die halten zam“. Da werden wir unsere lieben Landsleute rennen sehen, die ihr Heil auf der anderen Straßenseite, im Koran suchen.

 

Mein Lebensinhalt war immer in der Sorge um jene, die sich nicht so gut zu Recht fanden. Ich bedauere nichts, auch wenn mir dadurch Böses widerfahren ist. Mein Herz schlägt nach wie vor für die betroffenen Menschen in meinem Umfeld, in Pension oder nicht.

 

Ist es möglich, dass unser schönes Land mit seinen tüchtigen Menschen so verloren geht? Unsere Gemeinsamkeiten müssen höher als bisher angesetzt werden, wenn wir etwas erreichen wollen. Das kostet Zeit und Geld, das wissen wir auch. Wollen wir warten, bis wir keines der beiden mehr haben? Da ist weder Platz für Parteikram aus der Mottenkiste noch für Privilegien etc.; wir sollten versuchen, die gesamte Bandbreite sozialer Betroffenheit unter einen Nenner zu bringen und dann die Stimme erheben.

Vorschläge bitte.

 

Peter P. Hauser

OSAB  Salzburg

 

Die Zeichen der Zeit stehen dafür, man sollte sich auch einem Tauschkreis anschließen, bevor der Gürtel kein Loch mehr hat.